3 Tage in Tokio Reiseplan und Sehenswürdigkeiten

Da die meisten Japan-Reisen starten in Tokio. Wir haben eine dreitägige Reiseroute für Sie zusammengestellt, die Sie zu all den großartigen Sehenswürdigkeiten dieser immer wieder überraschenden Metropole führt.

Hierbei haben wie alle Vorteile Ihres Japan Rail Passes berücksichtigt. Unser kompakter Reiseführer, zeigt Ihnen, wie Sie das Beste aus Ihrem Aufenthalt in Tokio machen können: wohin Sie unbedingt reisen müssen, was es dort zu sehen gibt und was Sie dort auch mi kleinem Budget erleben können.

Tag 1: Ankunft in Tokyo, Shibuya und Ueno

Tauschen Sie Ihren Japan Rail Pass an einem der beiden Terminals am Flughafen Narita oder am Haneda Airport International Terminal um:

  • Narita Flughafen Terminal 1
    JR EAST Travel Service Center – Wechselstube
    Öffnungszeiten: 8:15 – 19:00 Uhr ; täglich
  • Narita Flughafen Terminal 2-3
    JR EAST Travel Service Center – Wechselstube
    Öffnungszeiten: 8:15 – 20:00 Uhr; täglich
  • Haneda Flughafen Internationales Terminal
    JR EAST Travel Service Center
    (Tokyo Monorail 2F Ticketschalter – Ankunftslobby)
    Öffnungszeiten: 7:45 – 18:30 Uhr; täglich

Nachdem Sie Ihren Pass umgetauscht haben, nehmen Sie den Narita Express (in Ihrem Japan Rail Pass enthalten) und fahren Sie zu einem der folgenden Bahnhöfe in Tokio: Shinagawa – Shibuya – Shinjuku – Ikebukuro – Omiya – Yokohama – Ofuna.

Hinweis: Der Narita Express erfordert eine Sitzplatzreservierung, weshalb wir Ihnen empfehlen, schon während des Austauschprozesses einen Sitzplatz zu reservieren. Für Besitzer des Japan Rail Pass fallen keine zusätzlichen Reservierungsgebühren an (für Reisende, die vom Flughafen Haneda kommen, hält die Tokyo Monorail am Bahnhof Hamamatsucho).

Reisetipp: In Tokio können Sie Ihren Japan Rail Pass auf den folgenden Linien benutzen:

Welche Linien Sie benutzen können, entnehmen Sie bitte unserer Tokyo Metro-Karte. Für den Rest des Stadtverkehrs in Tokio empfehlen wir Ihnen, eine PASMO oder SUICA Karte. zu kaufen.

Der Narita Express sowie die JR Yamanote Metro-Linie bringen Sie zu einem der berühmtesten, und am häufigsten abgebildeten Orte Tokios: Shibuya Crossing. Google betrachtet es bereits als vollwertiges Synonym für den Times Square von Tokio und das ist die Kreuzung allemal!

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Shibuya Kreuzung

Seien wir ehrlich – Shibuya ist unglaublich! Es ist das Weltzentrum der Innenstädte, und der Ort, an dem viele Tokio-Einheimische gerne nach der Arbeit noch einen trinken. Es ist der Ort, an dem die Geschichte des treuesten Hundes – Hachiko – begann, und auch der Ort, wo jeder ein Foto machen möchte. Fußgänger stehen bei Rotlicht still, aber in der Sekunde, in der die Ampel grün wird, kann der Fluss der eiligen Menschen nicht gestoppt werden.

Shibuya crossing at night
Shibuya Kreuzung bei Nacht

Es ist der Ort, an dem die Magie geschieht und an dem die Magie im Laufe der Jahrhunderte eingefangen wurde. Sie können einen ganzen Tag rund um den Shibuya Bahnhof verbringen und trotzdem nicht alles sehen.

Nach Ihrem Besuch nehmen Sie die Yamanote Linie vom Bahnhof Shibuya (im Japan Rail Pass enthalten) und besuchen den größten und berühmtesten Park Tokios – den Ueno Park.

Ueno Park und Ueno Zoo

Genau hier finden Sie einige der spektakulärsten Aussichten auf die Kirschblüten (normalerweise zwischen der letzten Märzwoche und der ersten Aprilwoche). Perfekt für Picknicks, lange Spaziergänge und Gespräche.

Direkt neben dem Ueno-Park befindet sich der berühmte Ueno Zoo, in dem Kinder und Erwachsene jeden Alters über 2.600 Tiere zu sehen bekommen, darunter Riesen-Pandas, rote Pandas, Pelikane, Lemuren, Wölfe, Löwen, Tiger und mehr.

Für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt kostenlos, während der Preis für Studenten 200¥ Yen und für Erwachsene 600¥ beträgt.

Tag 2: Odaiba, Ginza und Hamarikyu Gärten

Odaiba

Odaiba, ein Stadtteil am Wasser, der auf einer künstlichen Insel in der Toyko Bay errichtet wurde, hat sich zu einem der beliebtesten und modernsten Stadtteile entwickelt. Um nach Odaiba zu gelangen, müssen Sie die Regenbogenbrücke vom Festland Tokios aus überqueren, die nachts eine atemberaubende Beleuchtung bietet.

Odaiba bietet eine Reihe einzigartiger Attraktionen, darunter den Oedo-Onsen Monogatari Hot Springs Park, futuristische Technologie im Miraikan Science Museum und sogar eine Miniatur-Freiheitsstatue im Shiokaze Park.

Der Bezirk bietet einige der besten Ausblicke auf die Skyline von Toyko, entweder von der kugelförmigen Aussichtsplattform des futuristischen Fuji TV-Gebäudes, dem Riesenrad der Palette Town oder vom Seebus über die Bucht zum Hinode Pier aus.

Odaiba ist auch der Standort des neuen Toyosu-Fischmarktes, wo die Besucher den neuen Innenmarkt und die berühmten Thunfischauktionen des alten Tsukiji-Marktes erleben können. Der Außenmarkt von Tsukiji und seine zahlreichen Einzelhandelsgeschäfte und Restaurants können noch immer am selben Ort im Zentrum von Tokio besucht werden.

Tsukiji fish market (Tokyo)

Ginza Einkaufszentrum und Hamarikyu Gärten

Wenn Sie schon in der Nachbarschaft sind, verpassen Sie nicht das Ginza-Viertel, das Sie immer wieder von den Füßen fegen wird. Die Tokio-Version von Manhattan zieht mit seinen sauberen, organisierten und vielfältigen Geschäfte und Restaurants viele Menschen an.

Nach einem langen Morgen und einem anstrengenden Tag mit überfüllten Straßen und Geschäften, ist es nur logisch, sich auszuruhen und tief durchzuatmen, weshalb sich ein Besuch der Hamarikyu-Gärten anbietet. Sie sind vielleicht nicht die berühmtesten, aber ideal nach einem anstrengenden Tag.

Umgeben von nahegelegenen hohen Gebäuden, ist es ein kleines Stück Natur, zwischen dem Betondschungel Tokios. Diese Japanischen Gärten werden Sie mit einem kleinen Teehaus faszinieren, das sich auf einer Insel in einem der Seen befindet. Die Besucher können ihren Tee in Ruhe schlürfen und gleichzeitig das kulturelle Erlebnis genießen.

Tag 3: Asakusa, Harajuku, Meiji Shrine und das Tokyo Metropolitan Regierungsgebäude

Asakusa und Senso-ji Tempel

Der letzte Tag in Tokio, ein Tag zum Erinnern, ein Tag, an Tag wie gemacht, um die alten japanischen Geister zu beschwören.

In Asakusa, einem Tokioter Innenstadtbezirk, liegt der berühmteste und schönste Sensoji-Tempel der Gegend. Er wurde im 7. Jahrhundert erbaut und stellt einen der ältesten und berühmtesten Tempel Japans dar. Beachten Sie, dass der größte Teil des heutigen Gebäudes nach dem Krieg wiederaufgebaut wurde, das es durch massive Bombenangriffe, die große Teile der Stadt zerstört haben, in Trümmern lag.

Senso-ji shrine and pagoda
Senso-ji Schrein und Pagoda

Das meiste des Stadtteils wurde wieder aufgebaut und hat seine Popularität bei Einheimischen und internationalen Besuchern wiedergewonnen. Ein Spaziergang hier kann gut und gerne zwei Stunden dauern, schließlich wollen Sie genug Zeit haben, um alles zu genießen und die Sehenswürdigkeiten zu bestaunen.

Lassen Sie sich nicht von den endlosen typischen Souvenirläden auf den Hauptstraßen blenden und graben Sie sich tiefer in die versteckten engen Gassen der Gegend. Sie werden überrascht sein, traditionelle Kimonoschneider, Taschenschneider und sogar UFO-Fänger zu entdecken! Es gibt nichts Typisches in diesem Viertel, weichen Sie einfach von den gängigen Pfaden ab.

Nachdem Sie Asakusa besser kennengelernt und die vielfältigen und schönen kulturellen Sehenswürdigkeiten genossen haben, überqueren Sie den Fluss und fahren Sie zur Asahi Beer Hall, wo Sie ein kaltes Bier auf dem Dach trinken können.

Harajuku, Meiji Schrein und Yoyogi Park

Tokio ist eine Stadt der Kontraste, und Sie werden dies noch besser verstehen, wenn Sie einen Spaziergang durch das Harajuku Viertel, direkt neben der Station Harajuku machen. Hier verschmelzen alt und neu und Sie werden sehen, wie sich Japan im Laufe der Jahre verändert hat.

Wenn Sie die Takeshita Dori (Dori steht für Straße) hinuntergehen, werden Sie die junge und lebendige japanische Einkaufs- und Bekleidungskultur entdecken. Hier finden Sie in alle Himmelsrichtungen High-End-Läden, kleine Juweliere, breite und vielfältige Straßen: die perfekte Kombination aus Essen, Einkaufen und Kultur.

Das Einzige, was in dieser Kombination fehlen könnte, ist der Naturaspekt – keine Sorge! Der Eingang zum Meiji-Schrein befindet sich direkt neben der Station Harajuku.

Meiji shrine entrance
Meiji Schrein-Eingang

Der Tempel ist dem ersten Kaiser des modernen Japan (Kaiser Meiji und Kaiserin Shoken) gewidmet und war einer der schwer beschädigten spirituellen Orte während des Zweiten Weltkriegs, der kurz darauf schnell wieder aufgebaut wurde.

In Laufnähe zum Yoyogi-Park (Bild unten) gelegen, ist dies ein Ort, der von vielen wegen seiner Ruhe, der grünen Felder und der Möglichkeit, sich hinzusetzen, ein Picknick zu machen und sich mit Familie und Kindern zu entspannen, bevorzugt wird.

Tokio Metro-Gebäude

Views from the Tokyo Metropolitan Building in Shinjuku
Aussicht vom Tokio Metro-Gebäude in Shinjuku

Schließlich empfehlen wir, Tokio von oben zu sehen, bevor Sie der Stadt den Rücken zukehren. Die spektakuläre Aussicht aus verschiedenen Höhen und zu verschiedenen Tageszeiten kann Ihre Wahrnehmung völlig verändern. Bei Ihrem Besuch des Tokyo Metropolitan Regierungsgebäudes in Shinjuku haben Sie die Möglichkeit, die ganze Stadt aus 202 Metern Höhe von der Aussichtsplattform im 45. Stock zu sehen.

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